Wir über uns

 

Gründung des Vereins ProRing e.V.

Die offizielle Gründungsversammlung des Vereins fand am 27.4.2002 in Magdeburg statt. Die acht Gründungsmitglieder einigten sich dabei auf eine Vereinssatzung und wählten aus ihrer Mitte einen Vereinsvorstand. Sitz des Vereins ist Schenkenberg.

 

 

Ziel und Zweck des Vereins

Wir können nur schützen, was wir kennen – daher ist die wissenschaftliche Vogelberingung auch heute noch eine der wichtigsten Methoden um Erkenntnisse zu gewinnen, die den Schutz von Populationen und Arten unterstützen. Wirksamer Vogelschutz benötigt Daten zum Altersaufbau von Populationen, zu den Todesursachen, zu Bruterfolg und jährlichen Überlebensraten, und vielem mehr. Nur durch individuelle Markierung der Tiere können diese Daten gewonnen werden.

Ziel und Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie des Umwelt- und des Landschaftsschutzes. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung von Untersuchungen  mittels der wissenschaftlichen Vogelberingung verwirklicht.

Der Verein unterstützt und fördert die Auswertung von durch die Vogelmarkierung gewonnenen Daten, um das Wissen über die Lebensgewohnheiten, die Lebensraumansprüche, die Wanderungen, die Bestandsentwicklungen und die Schutzbedürftigkeit wildlebender Vogelarten zu verbessern und so den gezielten Schutz von Vögeln und ihrer Lebensräume besser gewährleisten zu können.

Durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit fördert der Verein das Verständnis für den Umweltschutz, und den Naturschutz sowie für die auf diesen Gebieten notwendigen Forschungsarbeiten. Der Verein fördert das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder für die Vogelmarkierung als Methode der Naturschutzforschung und der Umweltbeobachtung im Sinne des Bundesnatur-
schutzgesetzes [aus der Satzung von ProRing § 2 (1)].

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Singschwan Cygnus cygnus, blau 4C70, Rügen, Deutschland © Mathias Putze/green-lens.de


Aufgaben des Vereins sind:

• Wissenschaftliche Forschungen für den Natur- und Umweltschutz als gemeinnützigen Zweck fördern

• befähigten Personen durch Finanzierungshilfen und Bereitstellung von materiellen Rahmenbedingungen die Möglichkeit zur unabhängigen Forschungsarbeit zu geben und zu diesem Zweck mit anderen Institutionen zusammenzuarbeiten

• die Beringungsmethode durch Präsenz ihrer Akteure, ihrer Projekte und ihrer Ergebnisse in den Medien (Presse, Funk, Fernsehen, Internet) in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit und der Politik zu rücken

• politische Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der Beringungsmethode ein gebührender Platz als unverzichtbare Methode der ökologischen Umweltbeobachtung, u.a. bei der Erfüllung der Berichtspflichten im Rahmen Natura 2000, eingeräumt wird

• die Arbeit der BeringerInnen und der Beringungszentralen ideell und materiell zu unterstützen sowie für diese Zwecke finanzielle Mittel einzuwerben.

 

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